Klinische Hypnosetherapie

Wenn der Schmerz sich nicht nur am Körper zeigt

Klinische Hypnosetherapie

Leiden Sie unter hartnäckigen körperlichen oder seelischen Blockaden – Schmerzen, bei denen bislang herkömmliche Therapien keinen oder nur wenig Erfolg bewirkt haben?

Wie wäre es…

  • sich wohler zu fühlen, gesünder, zufriedener und glücklicher werden?
  • eine Leistungssteigerung in der Schule, Studium, Sport oder im Beruf zu erreichen?
  • lernen, Stress im Beruf und Alltag mit Leichtigkeit zu bewältigen?
  • Ihr Leben ändern, mit positivem Denken und Handeln sich auf Erfolgskurs bringen?
  • negative Angewohnheiten ablegen und Erfolgsgewohnheiten etablieren, die automatisch bewirken, dass Sie gesünder, leistungsfähiger und erfolgreicher werden?
  • negative Gedanken und Gefühle / Trauer überwinden und durch Positive ersetzen?
  • mehr Abwehrkräfte und Vitalität mobilisieren und Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren?
  • Methoden erlernen, die Ihnen ermöglichen, in jedem Bereich Ihres Lebens positive Veränderungenzu bewirken?

WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN HYPNOSE UND KLINISCHER HYPNOSETHERAPIE?

Der Unterschied liegt darin, dass der medizinische Aspekt mittels der medizinisch-therapeutischen Anamnese im Abgleich zur ärztlichen Diagnose steht. Das heisst konkret: Das Fachwissen des Therapeuten interpretiert die bereits diagnostizierten ärztlichen Diagnosen und bespricht vorgängige Behandlungen mit dem Patienten. Gegebenenfalls ist die vorgängige Orientierung mit dem Facharzt notwendig. Erfolgreiche Resultate in der Behandlung können dem Arzt und dem Patienten Hinweise geben, für eine allfällige Anpassung des Behandlungskonzeptes.
Im Weiteren werden auch die mit der Behandlung in Zusammenhang stehenden körperlichen Beschwerden erfasst und weit möglich selber therapiert oder weiter empfohlen, bzw. durch den Patienten an den Facharzt informiert.

Was ist Hypnose

Hypnose ist ein entspannter Zustand der Konzentration. Es ist dann, wenn das Unterbewusstsein in den Vordergrund tritt und das Bewusstsein zurückgedrängt wird. Natürlich ist dies eine sehr einfach gehaltene Erklärung und es gehen sehr komplizierte Prozesse im Hirn vor während der Hypnose, was übrigens auch durch Positronenemissionstomografie (PET) sichtbar gemacht werden kann.
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Das griechische Wort ”hypnos” heißt zu deutsch Schlaf. Trotzdem handelt es sich bei der Hypnose nicht um Schlaf. Hypnose ist vielmehr dem Zustand zwischen Schlaf und Wachbewusstsein ähnlich.

Jeder Mensch ist mehrfach am Tag in ”Hypnose”, zum Beispiel jeden Morgen beim Erwachen, also in dem Zustand zwischen Wachbewusstsein und Schlaf, beim Joggen, beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten Arbeit. Das Gehirn sendet dann die so genannten Alphawellen aus. Hypnotische Trance ist mit einer Beruhigung und Harmonisierung der inneren Rhythmen verbunden. Es stellt sich eine ruhige, regelmässigere Atmung ein und eine ausgeglichene Herz- Kreislauf-Aktivität (Herzfrequenz, Blutdruck). Der Muskeltonus des gesamten Körpers vermindert sich, die Blutgefäße erweitern sich. Die Auslösbarkeit einiger Reflexe ist vermindert, das Blutbild ist verändert und der Stresshormonspiegel sinkt.

Bei welchen Krankheiten kann Hypnose eingesetzt werden?

Da bei der Entstehung jeder Erkrankung emotionale Ursachen eine Rolle spielen, kann die Hypnose nahezu universell eingesetzt werden. Die Bereiche, in denen die Hypnose häufig angewendet wird, sind demzufolge sehr breit gefächert. An dieser Stelle sollen die
Themen stichwortartig aufgeführt werden, in denen sie am häufigsten eingesetzt werden:
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  • Traumata / Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Seelische Störungen wie Depressionen, Burnout-Syndrom,
    Ängste, Zwänge / Bipolare Störungen
  • Schlafstörungen (Ein- u. Durchschlafstörungen)
  • Schmerzerkrankungen (Kopfschmerz, Migräne, Krebsschmerz, Schmerzen bei medizinischen Eingriffen).
  • Verbrennungen (innerhalb der ersten 2 Stunden nach Verbrennung)
  • Vitiligo (Ventiligo), Gürtelrose, Allergien
  • Nikotin- Alkohol-, Medikamenten-, Drogenmissbrauch und Spielsucht
  • Essstörungen: Ess- Brech-sucht (Bulimie), Magersucht (Anorexie),
  • Magen- u. Darmerkrankungen (Colitis Ulcerosa, Magengeschwüre)
  • Allergische Erkrankungen, Hauterkrankungen (Neurodermitis)
  • Funktionelle Erkrankungen wie Schluckstörungen, Bewegungsstörungen, Sprach-störungen (Stottern / Legastenie)
  • Asthma, allergische Erkrankungen, Hauterkrankungen (Neurodermitis)
  • Immunsystemerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS), Parkinson, Alzheimer,
    Lupus, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS / Lou- Gehrigs- Krankheit) oder Krebs.
  • Asthma, allergische Erkrankungen, Hauterkrankungen (Neurodermitis)
  • Schmerzerkrankungen (Kopfschmerz, Migräne, Krebsschmerz, Schmerzen bei
    medizinischen Eingriffen).
  • Probleme in der Sexualität / Impotenz / Vorzeitiger Samenerguss / Erektile Disfunktion / Sexuelle Unlust / Inkontinenz / Unfruchtbarkeit
  • u. v. m.

Wichtig zu wissen!
Hypnosetherapie kann nicht nur erfolgreich bei Krankheiten eingesetzt werden. Oft sind es die alltäglichen Lebenslagen welche uns belasten. Das Unterbewusstsein ist eine „Supermacht“ – dessen unendliche Kraft wir ausschöpfen können! Einige Aufzählungen könnten hier auch auf Ihre Bedürfnisse zu treffen:

  • Positives Selbstwertgefühl durch persönlichen Erfolg
  • Freude am Lernen, behalten und jederzeit abrufbar.
  • Befreit vor Prüfungsangst / grossen Reden / Schwierigen Sitzungen etc.
  • Allgemeine Leistungssteigerung im Beruf, Sport und im Alltag
  • Muskelaufbau / Gewichtsreduktion (sehr effizient!) Freude am eigenen Körper!

Mit sehr positiven Resultaten wird die Hypnose im Bereich der Schmerztherapie eingesetzt (Kopfschmerz, Migräne, Krebsschmerz, Schmerzen nach medizinischen Eingriffen) und bei vielen seelischen Störungen / Depressionen / Überlastungen / Trauer etc.

Viele dieser als Krankheiten eingestuften Themen sind in Tat und Wahrheit sehr ernsthafte Symptome. Die fortgeschrittene, effiziente Hypnosetherapie kann mit ihnen umgehen und hervorragende, ermutigende Resultate erzielen. Es gilt deren Ursprung oder Auslöser zu finden und entsprechend zu desensibilisieren.

„Regress to cause and fix it.“ Regressiere zum Ursprung/Auslöser und behebe ihn.“ Dieser Satz birgt extrem viel Wahrheit und ist der Kern zur unkomplizierten und zügigen Lösung in vielen Fällen.

„Die Hoffnung stirbt immer zuletzt.“ – Hypnose stellt für viele Menschen so eine letzte Hoffnung dar – falsche Versprechungen wären sicher fehl am Platz, jedoch sind die erzielten Resultate in vielen Fällen so überzeugend, dass es unverantwortlich wäre, diese Behandlungsmethode nicht seriös in Betracht zu ziehen.
Diese Krankheitsbilder oder Symptome wie sie oben beschrieben sind, haben mehrheitlich einen Ursprung der ganz wo anders liegt, als ev. von der Schulmedizin oder Psychologie erwartet/vermutet wird. Die Hypnose, wo das extrem intelligente und mächtige Unterbewusstsein angesteuert wird, kann diese Hintergründe lokalisieren und wieder ins Lot bringen, so dass oft die Symptome und Krankheitsbilder verschwinden. Asthma zum Beispiel ist keine Krankheit – es ist ein Symptom. So lange etwas ein Symptom ist, kann es mit der Hypnose, welche unsere mentale Ebene nutzt, erfolgreich behandelt werden. Wenn in der Hypnose, einfach nur durch Worte, ein Asthmaanfall ausgelöst werden kann, dann kann es auch einfach mit Worten unschädlich gemacht werden. Klingt für viele die nicht mit der Hypnose vertraut sind, ziemlich unwahrscheinlich – ist aber so!

Es ist nicht das Ziel der modernen Hypnosetherapie sich mit einem Symptom zu befassen und „oben am Eisberg“ lange und ausgiebig herumzukratzen, sondern es geht darum, die Ursache, den Auslöser zu finden und zu neutralisieren.

Grenzen der Hypnose:
Angeborene Probleme, Homesexualität (keine Krankheit) – deshalb auch nicht zu behandeln. Organische Störungen, oder wenn die Behandlung mit Hypnose vom Klienten selber nicht gewünscht wird.

Hier noch eine veröffentlichte Studie welche die Anzahl Behandlungen und deren Erfolge in Prozenten ausdrückt.

  • Psychoanalyse: 38% Genesung nach 600 Sessionen
  • Verhaltenstherapie: 72% Genesung nach 22 Sessionen
  • Hypnosetherapie: 93% Genesung nach 6 Sessionen

Quelle: American Health Magazine

Häufig gestellte Fragen 

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen.

1. Wer kann hypnotisiert werden?
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 Jeder Mensch ist bis zu einem gewissen Grad hypnotisierbar. Jedoch haben ca. 30% der Bevölkerung das angeborene Talent, sehr rasch und tief in die Hypnose gehen zu können. Alle anderen können es jedoch ebenfalls erlernen, denn jeder Mensch ist hypnotisierbar, solange er bei klarem Verstand ist und einen durchschnittlichen IQ besitzt.

Je intelligenter eine Person, je phantasievoller und je grösser die Fähigkeit sich zu konzentrieren, desto einfacher kann eine Person hypnotisiert werden. Willensschwäche oder Willensstärke haben nichts mit dem Grad der Hypnotisierbarkeit zu tun.

Kinder, sobald sie entsprechend das Verständnis für die Sprache entwickelt haben, sind sehr gut zu hypnotisieren, da sie absolut keine Vorurteile oder Ängste gegenüber der Hypnose entwickelt haben.

Nicht hypnotisierbar sind Menschen, welche nicht den notwendigen Verstand oder Mindest-Intelligenz aufbringen, die Worte und Gestik des Hypnotiseurs im Kopf in Bilder und Gefühle umzusetzen.


2. Ist Hypnose gefährlich?
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Man ist alles andere als willenlos in der Hypnose und auch wenn man sich gerade in einer tiefen Phase befindet und zum Beispiel ein Feuer ausbrechen würde, würde man dies sofort bemerken, aufstehen und den Raum verlassen.


3. Verrate ich durch Hypnose intime Geheimnisse?
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Nein, definitiv nicht. Sie würden keine Geheimnisse verraten, welche Sie nicht auch unter normalen Umständen erzählen würden. Das Gehirn hört nicht auf zu funktionieren in der Hypnose und man hat immer die Wahl, sich für das eine oder andere zu entscheiden.

In Wirklichkeit kann man in Hypnose Wahrheiten über sich selber entdecken, welche im Unterbewusstseinlange zuvor verborgen waren. Es können damit auch unangenehme Erinnerungen an die Oberfläche gelangen. Wenn dies geschieht besteht die grosse Chance, dass im Unterbewussten sich vergangene Ereignisse ordnen und mittels therapuetischem Wissen traumatische Erinnerungen neutralisiereun und somit auch belastende Gefühle aufgelöst werden.


4. Mache ich in der Hypnose Dinge gegen meinen Willen?
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Definitiv nicht. Dies ist das grösste Missverständnis welches allgemein vorherrscht. Dieser Irrtum wird natürlich durch Unwissen gefördert, in Filmen, Büchern oder aber auch durch die Bühnenhypnose, wo anscheinend Menschen Dinge tun, die sie nie tun würden, aber eigentlich genau das Gegenteil wahr ist. Wie bereits erwähnt, schläft man nicht, ist auch nicht in Ohnmacht oder sonst wie gelähmt oder Willenlos.


5. Was wenn ich nicht mehr aufwache?
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Kann es passieren, dass ich aus der Hypnose nicht mehr herauskomme?
Hypnose wird seit jahrtausenden praktiziert und seit Jahrhunderten dokumentiert. Es gibt nicht einen einzigen aufgezeichneten Fall, dass jemand nicht aus der Hypnose gekommen wäre. Die Schwierigkeit besteht nicht darin, die Hypnose zu beenden, sondern Sie in Hypnose zu halten.


6. Was ist, wenn ich nicht hypnotisiert werden möchte?
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Kein Problem, denn dann funktioniert Hypnose auch nicht. Nicht einmal der beste Hypnotiseur kann dann etwas ausrichten, wenn die defensive oder gar ablehnende Haltung da ist. Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden. Es muss ein Rapport zwischen Hypnotiseur und Hypnotisierten bestehen.


7. Ich weiss selber nicht, ob ich empfänglich bin für Hypnose
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Fakt ist, und dies ist die gute Nachricht, Hypnose kann erlernt werden. Je mehr sie üben, desto besser werden sie darin. Auch sollte es beim ersten, zweiten oder gar dritten Mal nicht gleich funktionieren, dass sie in Trance gehen, so werden sie merken, dass sie immer besser und schneller im Entspannen werden. Wenn sie die ersten Stufen der Hypnose erreicht haben, sind die nächsten Stufen nur eine Frage der Zeit und etwas Geduld.


8. Die Wahrheit über die Hypnose ist diese…
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Wie Hypnose wahrgenommen wird, kommt immer auch auf den bzw. die Therapeut/-in an.
Es gibt Menschen, die es von vornherein aus ethischen, kulturellen, religiösen oder anderen Beweggründen wie Angst kategorisch ablehnen. Hier hilft oft nicht einmal die sachliche Argumentation. Für alle anderen welche sich offen zeigen, haben wir die Gelegenheit, einen guten Eindruck zu hinterlassen und auf die positiven Aspekte der Hypnose hinzuweisen.


9. Welche Stufen der Hypnose existieren?
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Es existieren 5 bekannte Stufen der Hypnose. Ob es weitere gibt, wird sich zeigen, aber sie müssen zuerst noch entdeckt werden und wiederholbar werden, was zum Beispiel bei der tiefsten heute bekannten Stufe, der Ultra-Depth Stufe, bereits sehr schwierig ist.

    1. Leichte Trance (Entspannung)
    2. Medium Trance (Entspannung)
    3. Somnambulismus – echte Hypnose: hier wirkt Therapie am Besten. Alles andere vorher ist nur Entspannung und nicht für echte Therapie geeignet.
    4. Hypnotisches Coma (Esdaile State) – sehr tiefe physische und mentale Entspannung (Mentale Euphorie und reine, anästhetische oder schmerzfreie Stufe). Kann für Schmerzklienten, Narkose- und Morphiumersatz genutzt werden.
    5. Ultra-Height – Körper bleibt im Esdaile State und der Geist/Verstand (Engl: Mind) wird in einen „überwachen“ Zustand geführt. Sehr eindrucksvoller Zustand der Hypnose mit hervorragenden therapeutischen Ansätzen und Möglichkeiten.
    6. Ultra-Depth – noch tiefer als der Esdaile State, nur durch spezifisch dafür Ausgebildete erzielbar und mit Phänomenen verbunden, welche nicht einfach zu erklären oder zu verstehen sind!
    7. Hypno-Sleep – von Dave Elman entdeckter Zustand der Hypnose, wo das Bewusstsein gänzlich ausgeschaltet wird und neue Formen der Therapie zulässt.


10. Bin ich „willensschwach“ wenn ich hypnotisiert bin oder werde ich es?
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Dieses Vorurteil wird leider immer wieder vorgebracht. Nein, im Gegenteil ! – es beweist sogar eine gewisse Willensstärke, sich kontrolliert gehen zu lassen und sich dabei immens zu entspannen. Man wird auch nach hundertfacher Hypnose nicht plötzlich willensschwach.


11. Kann ich in Hypnose ausgenutzt?
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Wie auch bereits früher erwähnt, ist der oder die Hypnotisierte fähig zu unterscheiden, ob ihm/ihr ein Kommando des Hypnotiseurs gefällt oder nicht. Kann man Missbrauch treiben mit Hypnose? Ja, kann man, – indem man gewisse Sachen vortäuscht, welche dann zu Reaktionen führen, welche der Hypnotisierte ansonsten nie gezeigt hätte. Missbrauch kann man aber auch in jedem anderen Beruf antreffen wo ein gewisses Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde. Es gilt also, sich entsprechend vorzubeugen, indem man in einem Gespräch ermittelt, ob Sympathien für den Hypnotiseur existieren und Rapport erstellt werden kann.


12. Kann die Hypnose Veränderungen in meinem Körper verursachen?
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Sehr wohl kann Hypnose Veränderungen in unserem Körper herbeiführen. Es gibt unzählige Beispiele dafür, welche sogar solch traumatische Themen wie Krebs betreffen. Man muss sich vor Augen halten, dass jede Idee oder jeder Gedanke eine physische Reaktion verursacht.


13. Was kann man mit Hypnose alles kurieren, beeinflussen oder bewirken?
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Die Liste ist lang und zeitweilig stösst es auf Erstaunen bei den Laien und Experten, was alles durch Hypnosetherapie kuriert werden kann. Es gilt eigentlich folgende Regel: sofern nicht angeboren, kann alles was „angelernt“ oder „eingetrichtert“ wurde, auch durch Hypnose wieder rückgängig gemacht werden.

Konzentrations- und Gedächtnisschwächen, Insomnia, Durchschlafstörungen, Leistungssteigerungen im Sport, Phobien und Ängste allgemein, Depression, Stress Management, Burn Out Syndrom, Dentalanästhesie, Sexualität (nicht organische Impotenz, Frigidität, etc.), schmerzfreie Geburt, Allergien, Asthma, Alkoholismus, Spielsucht, Ticks und Spleens, Lernen, natürliche Brustvergrösserung für Frauen, Selbstvertrauen, Motivation, Stottern, Bettnässen, u.v.m.


14. Wann funktioniert Hypnose nicht?
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Das Bedürfnis für eine Veränderung muss von der betroffenen Person selber aus kommen. Es nützt nichts, wenn die Ehefrau ihren Mann zum Rauchstopp oder Alkoholentwöhnung schickt (oder umgekehrt). Die Person muss von sich aus diese Veränderung wollen und nicht durch Drittpersonen zum Hypnosetherapeuten geschickt worden sein. In diesem Fall würde meistens eine innere Ablehnung präsent sein, welche eine effiziente Behandlung erschwert oder gar verunmöglicht. Es soll aber niemanden daran hindern, eine ihr nahe stehende Person auf die Möglichkeiten der Hypnose hinzuweisen. Dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung, denn sobald sich die Person dann mit dem Thema befasst, kann sie selber zur Überzeugung kommen, dass dies ein konkreter Lösungsansatz für das Problem ist.


15. Was kann man mit Hypnose nicht „heilen“?
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Angeborene, organische Störungen oder Missbildungen, sowie Homosexualität, da ebenfalls angeboren (…und keine Krankheit!).


16. Muss ich daran glauben, dass es funktioniert?
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Ja und nein, denn es gibt auch die so genannte „Wachhypnose“ wo man sich nicht unbedingt bewusst ist, dass man im Einflussbereich der Hypnose steht und auch dann beeinflusst wird, sollte man nicht an Hypnose glauben. Für den therapeutischen Zweck jedoch ist es Voraussetzung, dass man an die positiven Effekte der Hypnose glaubt.

Die Vorstellungskraft, Phantasie, Einbildungskraft oder Imagination ist jedoch immer stärker als die Willenskraft!


17. Die 4 Einstellungen zur gegebenen Suggestion (Mental Attitude)
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Ob eine Suggestion Wirkung zeigt, hängt davon ab, wie sie vom Empfänger aufgenommen wird und es gibt nur eine einzige, welche auch funktioniert:

„Ich mag diese Suggestion. Ich weiss, dass sie für mich funktionieren wird.“

Die anderen, welche dazu führen, dass die Suggestion abgelehnt wirdund keine Veränderung herbeigeführt wird:

„Ich weiss nicht, es klingt nicht ganz richtig und ich fühle mich nicht wohl dabei. Es passt einfach nicht zu mir.“

„Ich bin relativ neutral gegenüber dieser Suggestion. Es ist mir eigentlich egal, ob ich sie verstehe oder nicht.“

„Ich mag diese Suggestion. Ich hoffe, dass sie funktionieren wird.“


18. Was hält jemanden davon ab in Hypnose zu gehen?
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Einzig und allein die Angst vor der Hypnose kann jemanden davon abhalten, deshalb ist es so wichtig, den Menschen die Hypnose genau zu erklären. Das Vorgespräch für eine Therapie ist der Schlüssel zum Erfolg und Garant für die erwünschten Veränderungen.


19. Wie schnell werde ich Veränderungen feststellen?
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Veränderungen können sofort auftreten, bereits nach der ersten Therapie. In vielen Fällen sind die Symptome sofort weg und/oder das Problem gelöst, gleich welcher Natur. Je nach Situation kann eine Veränderung auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Erfahrungsgemäss kann man davon ausgehen, dass eine bis sechs Behandlungen der Normalität entsprechen. Oft ist es auch so, dass nach erfolgreicher Behandlung der Klient auch andere Dinge im Leben feststellt, welche er oder sie gerne behandelt haben möchte.


20. Wie funktioniert Hypnose?
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In der Hypnose sind wir entspannt, konzentriert und aufnahmefähig. Das Bewusstsein, wo die Logik, das rationelle und analytische Denken, das Kurzzeitgedächtnis und die Willenskraft angesiedelt sind, tritt temporär in den Hintergrund (ist beschäftigt mit etwas anderem) und das Unterbewusstsein, wo das Langzeitgedächtnis, Emotionen, Selbstschutz und Gewohnheiten beheimatet sind, welches aber sehr faul ist, tritt in den Vordergrund.

Das Bewusstsein hat einen Schutz aufgebaut, welcher nur Suggestionen akzeptiert, welche „Sinn“ machen, was aber für uns Menschen bedeutet, dass wir Veränderungen nur sehr schwer durchsetzen können. Die Hypnose umgeht diesen „Kritischen Faktor des Bewusstseins“ und greift auf das Unterbewusstsein zu, um dann darin die gewünschten Veränderungen herbeizuführen. Es ist in etwa so, als ob man bei einem Computer die Harddisk neu programmiert.

Definition Hypnose ist die Umgehung des Kritischen Faktors des Bewusstseins und die Etablierung von geeignetem, selektivem Denken.


21. Rules of the Mind / Regeln des Verstandes
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Jede Idee oder jeder Gedanke verursachen eine physische Reaktion

Erwartungen oder Erwartungshaltungen tendieren auch einzutreten

Die Vorstellungskraft ist stärker als Wissen oder Erkenntnis wenn man mit dem Hirn arbeitet

Wenn eine Idee im Unterbewusstsein Fuss gefasst hat, dann wird es zunehmend schwieriger, diese wieder zu ändern, da das Unterbewusstsein „faul“ ist.

Jede wiederholte Suggestion kreiert weniger Widerstand zu folgenden Suggestionen

Ein emotionell induziertes Symptom tendiert bei vermehrter, lang anhaltender Wiederholung dazu, organische Veränderungen hervorzurufen.

Je grösser der bewusste Aufwand im Unterbewussten Veränderungen herbeizuführen, desto geringer die Wirkung.


22. Was haben Regressionen und Rückführungen für einen Stellenwert?
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In der Therapie ist die Regression eines der wichtigsten und effizientesten Mittel an die wirklichen Gründe für ein heute existierendes Problem zu kommen. Nicht umsonst sagen die Amerikaner: „Regress to cause and fix it!“

Regression in der Therapie bedeutet, den ISE (Initial Sensitizing Event) zu finden, um ihn zu desensibilisieren, damit das Problem welches sich daraus entwickelt hat, verschwindet. Normalerweise sind diese Ursprünge (ISE) in der frühen Kindheit oder Jugend zu suchen und absolut verständlich. Es gibt aber auch erstaunliche Spontanregressionen in andere Zeiten und geografische Regionen, welche nur sehr schwer nachzuvollziehen sind, aber solange dem Patienten damit geholfen ist, sind sie völlig legitim.

Interessant sind Rückführungen in so genannte „frühere Leben“. Dies nennt sich in Amerika „Recreational Regression“ – soviel wie „Unterhaltungs-Rückführungen“. Was ist das genau? Ob die Person nun wirklich bereits einmal gelebt hat, oder ob es ein Produkt der eigenen Phantasie ist, oder aber über die Gene echte Erlebnisse von einer Generation zur Nächsten übermittelt wurden ist eine Frage, welche bis heute nie abschliessend beantwortet werden konnte. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Theorien zu diesem Thema, aber es bleiben Theorien und nichts anderes.


23. Auf was sollte ich achten, wenn ich zu einem Hypnosetherapeuten gehe?
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Hypnose ist Vertrauenssache. Es wird eine Beziehung aufgebaut, welche auf Kooperation beruht. Man muss sich um die Person des Therapeuten herum wohl fühlen und keine Abneigungen verspüren. Dies ist aber auch der Fall bei Ärzten, Psychiatern oder Psychologen und deshalb nicht anders zu beurteilen.


24. Kann/soll ein Hypnosetherapeut Krankheiten diagnostizieren?
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Nein, dies ist ganz klar nur Ärzten vorbehalten. Wenn also jemand von mir behandelt wird, als Beispiel wegen Kopfschmerzen, so die Freigabe/Überweisung eines Arztes dafür vorhanden sein. Die Herkunft der Beschwerden können einen Ursprung haben, welcher nur mit modernsten Methoden diagnostiziert oder ausgeschlossen werden können.

Wichtig!– klären Sie bei Ihrem Hausarzt ab, ob für Ihr Problem eine Hypnosetherapie in Frage käme. Bringen Sie mit Vorteil die Diagnose des Arztes mit. Ihr Hausarzt kann auch im Vorfeld direkt mit mir offene Fragen klären. (med-medial Tel. 062 777 20 20)


25. Hat NLP oder EFT etwas mit Hypnose zu tun?
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Ja, sicher, denn jedes dieser Gebiete bedient sich verschiedenster Prinzipien der Hypnose und übrigens auch umgekehrt. Sie gehen sehr wohl Hand in Hand und können einander sogar sinnvoll und effizient ergänzen, aber die effizienteste Methode ist und bleibt die Hypnose.


26. Hat Religion, Esoterik, Mystizismus – Schwarze Magie etwas mit Hypnose zu tun?
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Nein, nein und nochmals nein! Was aber nicht heissen will, dass Elemente der Hypnose und NLP von Religionen, Sekten, Extremisten oder Scharlatanen angewendet und/oder gar missbraucht wird. Hypnose ist ein natürlicher Zustand in welchem wir uns mehrmals pro Tag befinden. Es ist also nichts Aussergewöhnliches daran, was irgendwie auch nur im Geringsten „speziell“ oder anders daran wäre. Oft wird es einfach anders verpackt, umbenannt und als Neu verkauft (siehe Scientology!).


27. Wenn Hypnosetherapie so toll ist, warum wird es nicht öfters praktiziert?
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Schwierig zu sagen, aber es beruht sicherlich auch auf alt hergebrachten Vorurteilen und tief verankerten Ängsten davor, das Unbekannte genauer kennen zu lernen. Nebst dem kann effiziente Hypnosetherapie ein Problem sehr rasch lösen/kurieren, was wieder nicht unbedingt im Interesse von Therapeuten anderer Gattung sein kann, welche ihre ganze berufliche Ausbildung darauf ausgelegt haben, Menschen zwar helfen zu wollen, aber dies nur in kleinen Schritten. Es steckt also auch ganz klar ein finanzielles Interesse dahinter der Hypnose nicht zum eigentlich Durchbruch zu verhelfen. Wir können aber speziell in Zahnarztpraxen feststellen, dass es mehr und mehr zum Thema wird, ohne lokale Narkose aber dafür mit Hypnose zu operieren oder zu bohren. Die seriöse Hynosetherapie wird sich zwangsläufig immer mehr etablieren, da die schnelle, effiziente Wirkung unumstritten ist und die heute sehr guten Informationen die Vorurteile entkräften.


28. Was kostet eine Hypnose-Therapie bei med-medial?
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Je nach Thema, Komplexität, Dauer, Aufwand und Art der Aufgabe, kann es Abweichungen zu den bestehenden Honoraren geben, welche mit dem Klienten im Vorfeld besprochen werden:

  • Beratungsgespräch / Besprechung des Problemfalles 1 Std. SFr. 150.–
  • Hypnosesitzung (Hauptsitzung) 1-3 Std. pauschal SFr. 250.–
  • Jede weitere Sitzung zur Vertiefung des behandelten Problems SFr. 150.– die Std.

29. Was beinhaltet eine Hypnosetherapie, wie ist der Ablauf
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  • Vorgespräch
  • Abklärung aller noch offenen Fragen seitens der Klienten zur Hypnose
  • Definition Ziele und Erwartungen
  • Einleitung/Herbeiführung Hypnose, Vertiefung
  • Therapie
  • Auflösen der Hypnose
  • Sofern notwendig – Nachgespräch
  • Feedback/Nachfassen

Je nach Absprache, erlernen und verankern der Selbsthypnose während oder nach der Therapie


30. Kann ich den Erfolg einer Therapie beeinflussen?
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JA! Und wie!
Veränderungen in der Hypnose zu bewirken bedeutet, die korrekte Einstellung an den Tag zu legen und im Team zu arbeiten. Nur wenn Sie persönlich bereit sind, sich auf die Methode einzulassen, werden Sie die Erfolge erzielen, für welche Sie in die Therapie kommen. Für den Erfolg einer Sitzung ist es von grossem Vorteil, wenn Sie bereits vorher so präzise wie nur möglich für sich selbst formulieren, wie genau Ihr persönliches Ziel in Bezug auf das zu bearbeitende Thema aussieht. Machen Sie sich Notizen zu diesen Zielen. Ein Beispiel: Sie möchten durch Hypnose Ihren Muskelaufbau beschleunigen. Anstelle der Einstellung „Irgendwie bin ich zu schwach, machen Sie mal was“ wäre es sinnvoller, sich so zu formulieren: „Ich möchte durch die Hypnose zusätzlich 5 kg Muskelmasse aufbauen und meine Trainingsdisziplin hierfür stärken, sowie meinen Körper auf die abgestimmte Zusatzproduktion der dafür notwendigen chemischen Prozesse einstellen“.


31. Wie lang anhaltend sind denn die erzielten Ergebnisse der Hypnose und können alte Muster und Gewohnheiten zurückkehren?
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Posthypnotische Suggestion können, sofern gut verankert, über Jahre hinweg ohne Auffrischung in ihrer Wirkung bestehen bleiben, ohne einem Rückfall in alte Muster oder Gewohnheiten. Manche Verhaltensmuster werden durch wiederholte Sitzungen in ihrer Veränderung gefestigt, manche Suggestion bedarf auch nur einer Auffrischung nach längerer Zeit. Erfahrungsgemäss lassen sich beispielsweise Phobien, das Verhaltensmuster des Rauchens oder des übermässigen Essens sehr schnell und für immer beseitigen.